Die Digitalisierung hat die Arbeitswelt revolutioniert – Mitarbeiter nutzen zunehmend mobile Geräte, um von überall aus zu arbeiten. Laut einer Studie von Statista wird der weltweite Markt für Mobile Device Management bis 2026 voraussichtlich 22 Milliarden US-Dollar erreichen. Unternehmen erkennen also zunehmend die Bedeutung, mobile Geräte effektiv zu verwalten und abzusichern. Doch was genau ist Mobile Device Management und warum sollten Sie es in Ihrem Unternehmen in Betracht ziehen?
Was ist Mobile Device Management (MDM) überhaupt?
Mobile Device Management (MDM) ist eine Technologie, die es Unternehmen ermöglicht, mobile Geräte wie Smartphones, Tablets, Laptops oder auch IoT-Geräte zentral zu verwalten, zu sichern und zu überwachen. Mithilfe von MDM-Software können IT-Administratoren Richtlinien festlegen, um den Zugriff auf Unternehmensdaten zu kontrollieren, Geräte zu konfigurieren, Updates durchzuführen und Sicherheitsmaßnahmen wie Remote-Löschung oder Gerätesperre bei Verlust oder Diebstahl durchzuführen.
MDM-Lösungen funktionieren in der Regel über ein Management-Portal, auf das die IT-Abteilung Zugriff hat. Von hier aus können Geräte registriert, Nutzerrechte zugewiesen und Anwendungen installiert oder entfernt werden. Zu den bekanntesten MDM-Anbietern gehören Microsoft Intune, VMware Workspace ONE, Jamf und MobileIron.
Warum ist Mobile Device Management für mich wichtig?
In einer Arbeitswelt, die zunehmend auf mobilen Geräten basiert, ist MDM praktisch unverzichtbar geworden. Der Schutz sensibler Unternehmensdaten steht dabei im Vordergrund. Ein verlorenes oder gestohlenes Smartphone könnte ohne MDM eine erhebliche Sicherheitslücke darstellen, wenn darauf unverschlüsselte Unternehmensdaten gespeichert sind.
Darüber hinaus ermöglicht MDM eine nahtlose Integration von Geräten in die IT-Infrastruktur des Unternehmens. Neue Mitarbeiter können beispielsweise in wenigen Minuten ein vorab konfiguriertes Gerät in Betrieb nehmen, auf dem alle notwendigen Anwendungen und Sicherheitsrichtlinien bereits eingerichtet sind.
Für Unternehmen, die BYOD (Bring Your Own Device) unterstützen, bietet MDM die Möglichkeit, geschäftliche und private Daten auf einem Gerät zu trennen. So bleibt die Privatsphäre der Mitarbeiter gewahrt, während gleichzeitig die Sicherheit der Unternehmensdaten gewährleistet wird.
Zusätzlich reduziert MDM die Supportkosten für die IT-Abteilung, da es eine zentrale Verwaltung der Geräte ermöglicht. Software-Updates und Sicherheits-Patches können beispielsweise automatisiert ausgerollt werden, was Zeit und Ressourcen spart.
Was bedeutet dies für mich?
Quellen
Statista Research Department (2023): Mobile Device Management Market Size Worldwide 2019-2026, Statista, [abgerufen am 11.11.2025].
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